Jessika Maria Rauch
Goldgelbe Getreidefelder, saftig grüne Weinberge, mittelalterliche Dörfer, isolierte Anwesen auf Anhöhen, zu denen man über unbefestigte Straßen gelangt, die mit Zypressen gesäumt sind – so kennt und liebt man die Toskana. Charmante Hotels und Gästehäuser, gerne in festungsähnlichen „Borgos“, die einen postkartentauglichen Blick über die weitläufige Landschaft offenbaren, machen das mit Sehnsucht behaftete Italiengefühl für einige Tage zur Wohnrealität. Und die gibt es rund eine Stunde südöstlich von Siena und weniger als zwei Stunden südlich von Florenz in großer Zahl. In Perfektion – inklusive einem hauseigenen Weingut und dem einzigen privaten Golfclub im Land – lebt man den italienischen Urlaubstraum im „Castiglion del Bosco“. Jüngst wurde es zum besten Hotel der Welt und zum besten Resort Hotel in Europa sowie in Italien gekürt.
Die Schotterstraße, die zur Luxusherberge hinaufführt, kann im ersten Moment irritieren. Der weiß-beige Staub, den die Autos aufwirbeln, pudert die Büsche so deckstark ein, dass sie fast unnatürlich wirken. Befestigen dürfen sie die Eigentümer allerdings nicht, da sie denkmalgeschützt ist. Und ist man dann erstmal eingecheckt, wird schnell klar: Das 5-Sterne-Haus ist eine eigene Welt, in der einfach alles stimmt und mühelos perfekt aufeinander abgestimmt ist. Seit 2015 wird das Castiglion del Bosco von der exklusiven amerikanischen Hotelgruppe „Rosewood“ geführt. Seine Geschichte ist jedoch eine viel längere, und sie hat sogar eine Verbindung mit Luxemburg.
(…)
Auf Wort.lu
