Schönes, wildes Sizilien

Eine Reise auf den Spuren von Abenteurern, Kommissaren und Ikonen der Filmgeschichte

Jessika Maria Rauch

Eine Szene, die so gut wie jede(r) kennt: Anita Ekberg steigt in einer schulterfreien, schwarzen Robe und wallend blondem Haar in den Trevi-Brunnen in Rom, bevor Marcello Mastroianni ihr folgt und beide eine „der“ Kussszenen der Filmgeschichte spielen. Wer heute dort badet, mit oder ohne Kuss, zahlt ca. 450€ Strafe. Fellini hingegen hat seinerzeit sehr gut daran verdient. Der Filmklassiker „La Dolce Vita“ aus dem Jahr 1960 spielte innerhalb der ersten beiden Wochen die Produktionskosten ein, dies sicherlich auch wegen der schönen Schauplätze. 

Es kommt auch nicht von ungefähr, dass James Bond sich in unzähligen Filmen auf wilde Verfolgungsjagd in Städten wie Rom, Venedig und Matera begab respektive sich dort romantische Momente gönnte. Italien ist beliebt – als Drehort wie als Reiseland; die Sehnsucht nach dem süßen Leben bleibt ungestillt, und vor allem der Süden steckt voller Lebensfreude. 

Glaubt man Goethe, so ist die größte Insel des Landes, die nur wenige hundert Kilometer entfernt von Nordafrika liegt, der „Schlüssel zu allem“. Italien sei nicht Sizilien und Sizilien nicht Italien.

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Auf Wort.lu

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